Rennsport,

und zwar

Vollgas

Rennen 2006

24.September 2006: EFRA GP in Fiorano

Bericht von Herfried Pucher:

Ein tolles langes Rennwochenende ist für uns zu Ende gegangen! Und wir werden wieder kommen, das kann ich jetzt schon verraten, aber nun der Reihe nach:

Am Donnerstag in aller Früh brachen Heli und ich auf nach Fiorano, wo der letzte Efra GP 2006 stattfand! Unser MW Racing Team sicherte uns Top Material, sodass wir gerüstet waren! Um 11Uhr kamen wir nach ca. 4,5 stündiger Fahrt an, relativ relaxed! Die Anlage dort ist der Hammer! Ausreichend Platz für ca. 100 Fahrer, jeder "NIRO" Boxentisch mit eigenem Licht und Elektrizität, separat abgesichert! Jalousien elektrisch vor jeder Box, 6 Reifenschleifboxen, Wasser trog für Karossen aus Stein, WC Anlage die "Stündlich" gereinigt wird (eigentlich Italien untypisch) und ein kleines aber schmuckes Buffet, das jeden Mittag von Pasta bis Prosciutto servierte - Herz was willst du mehr! Der Pistenchef hat uns dann sehr freundlich begrüßt sowie den Ablauf kurz erklärt! 63 Fahrer 1:8, und 21 Fahrer 1:10 waren am Start!

So, wir bauten mal auf, checkten die Frequenz und gingen das erste mal auf die Strecke! Es war gewaltig! Grip ohne Ende, aber nur auf der Idealline, schnell, mit einer sehr schweren Schikane, die man im Normalfall voll nehmen musste, um schnell zu sein! Langsam haben wir uns mit unserem Standard Setup ans Limit getastet und gesehen, dass wir noch sehr viel Arbeit vor uns hatten! Sowohl fahrtechnisch als auch beim Chassis! Langsam griffen auch die "Creme de la Creme" ins Geschehen ein! Ielasi, Solaroli, Walter Salemi, Collari, A. Picco, Christiani usw. Alles lässige Hax´n kann man sagen! Mit Collari bin ich alle vier Tage Seite an Seite in der Box gestanden, und hab mich auch gut mit ihm und seinem Mechaniker unterhalten können! Und wenn man denkt, "der hat doch ein ganz anderes Auto als wir", der hat sich geschnitten! Die Karre ist augengleich mit unserem, zwar immer neu, aber weder atemberaubende Tuningteile noch haarsträubendes Set up! Die Zeit holen diese Mannen mit dem Zusammenspiel aus Fahrkönnen, Fahrzeugbeherrschung, Kombi aus Mann und Maschine sowie Konstanz - das ist es! Die fahren einen Strich, da passt keine Handfläche zwischen Fahrzeug und Curb - das musst du einfach mal akzeptieren, das hier Profis am Werk sind!

Aber gut, ich bin hingefahren, um zu lernen - und das hab ich! Wie gesagt, wir änderten das Setup, probierten verschiedene Reifendurchmesser, und übten fleißig! Alberto und Eduardo Picco standen mir auch sehr hilfreich bei, sodass wir auch bald auf der Motorenseite sehr zufrieden waren! Wir konnten in den Trainings Spitzenzeiten um 16,2 und 16,3 fahren, wobei der Schnitt so um 16,7 lag! Die Spitze um Picco und Collari fuhren 15,5 bis 15,6 und im Schnitt um 15, 8! Hier konnte ich nicht mithalten, wobei ich mit der Top Rundenzeit zufrieden war, nicht jedoch mit der Konstanz! Ich hatte Riesenprobleme mit dem Geradeauslauf! D.h. das Auto war sehr schwer auf der Ideallinie zu halten! Ich hatte schon Alles probiert, von Federn über Spur, Rollzentren, Nachlauf, aber es brachte nicht wirklich was! Deshalb war ich eigentlich ein wenig frustriert, standen doch die Vorläufe am Programm! Aber gut, wir fuhren 18 Runden mit einer niedrigen Überzeit, wobei die Spitze 19 Runden fuhren, nur Collari und Christiani konnten 20 vorlegen, gerade noch! d.h. Christiani, Collari, Picco und Sollaroli TQ!! Das war nicht optimal, das war mir schon klar, aber aufgrund meiner Probleme noch akzeptabel! Nach den Vorläufen lies mir diese Tatsache aber keine Ruhe, und ich checkte noch mal alles, auch die Fernsteuerung! Und nun sollte ich den Fehler finden! Das Lenkpotentiometer am Sender war kaputt! Beim Einlenken auf halben Einschlag zuckte das Lenkservo wie wild! Anderer Sender her, und weg war’s! Na toll, wenigstens hatten wir den Fehler gefunden! Am Sonntag stand dann das 1/8 Finale an! Startplatz 2 war eine gute Ausgangsposition! Das einzige Problem war der neue Sender, denn ich hatte nur 3min, um mich daran so gut es geht zu gewöhnen! Aber es klappte einigermaßen! Ich gewann das Achtel mit 2 Runden Vorsprung und Stand somit im Viertel auf Acht! Schnell Reifen schleifen, neuen Akku rein, ein wenig Grip and der Vorderachse wegnehmen, und so gings zum Start! Guter Start von 8 auf 5 dann lange auf 2 und Schlussendlich dritter! Das hieß Halbfinale, in einer Gruppe im Daniele Ielasi! Das war schon recht gut! Nun hatte ich mehr Zeit alles Vorzubereiten! Ich stellte nochmals das Setup um, und wir fieberten dem warm up entgegen! 3min bis zu Start, und nach den ersten Runden lief das Auto wirklich toll! 1min vorm Start mussten wir mit einem irreparablen Problem am Motor kampflos aufgeben - das war´s! Am Anfang war ich sehr enttäuscht, wollte ich eigentlich unbedingt fahren! Dann aber überwiegte doch die Tatsache, das ich bei einem Efra GP im Halbfinale stand und es doch nicht so schlecht lief!

Das Finale war dann an Spannung kaum zu überbieten! Collari führte ca. nach 10min vor Sollaroli, der aber immer schneller wurde! Nach dem 3. Tankstopp übernahm Sollaroli die Führung, aber nicht lange! Als die Reifen kleiner wurden, konnte Collari wieder zulegen und nach dem Reifenwechsel ordentlich aufdrehen! Er hatte dann 1 Runde Vorsprung auf die Verfolger, womit der Sieger feststand! Sollaroli viel auf P4 zurück, und der junge, frisch gebackene B-Europameister Christiani fuhr groß auf! Nach einem Jump start erhielt er eine stop and go, und war so die erste Rennhälfte um P5! Dann aber wurde er immer schneller, ging das Tempo von Collari, und sicherte sich letztendlich in der letzten Runde mit einem beherzten Überholmanöver P2! Picco und Ielasi hatten ein wenig mit Problemen zu kämpfen, sodass Sie in die Entscheidung nicht eingreifen konnten! Gewaltig! Das sind Weltklasse Fahrer!

Huber Manuel war bei den 1:10ern am Start! Er konnte sich als Dritter direkt für das Finale qualifizieren! Im Finale dann hatte er nach einer guten Startphase mit einigen Problemen zu kämpfen, was ihm dann letztendlich Platz um Platz kostete! Nach eigenen Aussagen hatten sie Probleme mit der Motortemperatur! Daraus resultierte ein nachlaufender Motor und Bremsprobleme, die er nicht in den Griff bekam! Leider kein Glück gehabt, genau wie wir!

Eine tolle Erfahrung war es trotzdem, und wir werden wieder kommen, keine Frage! Danke nochmals für die Unterstützung speziell an Mechanic Heli und MW Racing Team (Sonnleitner)!

EFRA GP 2006 Fiorano
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EFRA GP 2006 Fiorano
 

16.-17.09.2006 - 4er Serpent Cup 2006

Das Einzige Rennen, welches heuer am Lamac Ring stattfand, war der 4. Lauf zur Serpent Series am 16.-17.09.2006! Fahrer aus Österreich, Ungarn, Slowenien und Tchechien hatten sich angekündigt, Der Samstag viel leider dem Regen zum Opfer, sodass die Motoren ruhten und nur Benzingeflüster die Runde machte! Binder Gerhard, der diese Serie organisiert, stand mit Rat und Tat zur Verfügung! Am Sonntag ging es dann endlich zur Sache. Anfangs noch auf feuchter Piste, trocknete diese gegen Mittag auf, um die Finalläufe bei herrlichem Herbstwetter durchführen zu können!

Alles in allem war diese Veranstaltung sehr familiär gestaltet! Unser Club stellte die Zeitnehmung sowie auch die Verpflegung, welche unter der Führung von Gollmann Helmut und Kolenik Erich prächtig funktionierte!

Ergebnisse zu diesem Lauf finden Sie unter www.serpent.at

Serpent Cup 2006
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Serpent Cup 2006
 

13.August 2006: Lienzer Dolomittenpokal

Bericht von Martin Sternath:

Das Rennen in Lienz war dieses mal der Hammer. Für mich ist es wieder mal der zweite Platz geworden aber ich war mit unserer Leistung trotzdem sehr zufrieden. Hier mehr dazu:

Am Samstag sind wir erst nach Mittag angekommen, weil es am Vormittag noch geregnet hat war das eh gut so. Erich und Michi waren schon etwas früher dort und haben schon ein bisschen an ihren Geschossen rumgezangelt. Dann am frühen Nachmittag, als die Strecke aufgetrocknet war, haben wir dann begonnen unsere ersten Runden zu drehen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch unseren relativ alten JP drinnen und waren mit der Motorleistung so halbwegs zufrieden. Dann noch ein bisschen Dämpfersetup gemacht und zu guter Letzt ist dann noch der Motor eingegangen. Wahrscheinlich ist es eh schon Zeit geworden für einen drei Jahre alten Motor. Das blöde war nur, dass es nach dem Motortausch wieder zu regnen begonnen hat und wir so keine Zeit mehr hatten am Samstag den Motor einzustellen. Erich und Michi waren eigentlich ganz zufrieden mit dem Samstag. Michi muss halt noch ein paar Erfahrungswerte mit dem 1:8er sammeln um das Potenzial des Autos besser nutzen zu können. Der Samstag Abend war ebenfalls ein Hit. Nach einem gemütlichen Abendessen zu viert haben uns die Oldies in die Stadt gefahren wo wir (Michi und ich) noch relativ lange ausgehalten haben :-).

Nach knappen 3 Stunden Schlaf und ein bisschen Restalkohol ging es dann auf die Rennstrecke. Wir mussten noch schnell den Motor einstellen um bei den Vorläufen keine zeit zu verlieren. Dies gelang uns dann nicht schlecht, sodass wir eine ziemliche Rakete zur Verfügung hatten. Wie sich am Samstag schon abgezeichnet hatte wurde es ein Zweikampf mit Wopfi (Michael Wopfner) sowie Schweizer Beteiligung (Öhri Patrick). Die Rundenzeiten wurden in jedem Vorlauf schneller. Unterm Strich hatten wir die schnellste Rundenzeit und die zweitbeste Laufzeit hinter Wopfi und vor Öhri. Da 12 Leute am Start waren, mussten Michi und Erich durch das Halbfinale, wo sich Michi ganz gut geschlagen hat und Erich leider mit technischem Defekt ausgefallen ist. So hatte Michi wenigstens einen Tankwart. Im Finale ist der Start gut geglückt und nach 2 Runden habe ich den optimalen Rhythmus gefunden. Da Wopfi in den Vorläufen in der anderen Gruppe war, war ich schon sehr gespannt wie er drauf ist. Da ich in den ersten 2 Runden noch nicht angegriffen hatte steigerte ich dann das Tempo und war jede Runde ein paar zehntel schneller als Wopfi. So konnte ich dann die ersten Angriffe starten. An dieser Stelle sei gesagt, dass wir uns keinen Zentimeter geschenkt haben. Bei dem ersten Angriff von mir war ich deutlich schneller als Wopfi in die Kurve vor den Boxen gegangen und versuchte innen durchzugehen, da Wopfi aber noch zugemacht hatte ging sich es nicht mehr aus und er hatte das Pech, dass er einen Überschlag hinnehmen musste. Eine halbe Runde später habe ich ihn dann aus Fairness auf ihn gewartet und ihn wieder vorbeigelassen. Das tolle war, dass ich immer, wenn es notwendig war das Tempo steigern konnte und den Wopfi das ganze Rennen im Griff hatte. So konnte ich in der zweiten Rennhälfte den Vorsprung auf fast eine Runde ausbauen. Dann passierte uns kurz vor einem Tankstop ein Motorabsterber, der wahrscheinlich in der schnellen Kurve dadurch passierte, da es den Sprit irgendwie auf die Seite gedrückt hat. Man weiß es nicht, vor allem da noch genug Sprit für eine Minute drinnen war, war es nicht zu erklären. Bei diesem Absterber haben wir zwar nur 40 Sekunden verloren, die aber nicht mehr aufzuholen sind, wenn nicht dem Vordermann etwas gröberes passiert. Nach diesem Mahleur habe ich dann noch die schnellste Rennrunde auf den Asphalt geknallt und noch ein paar Sekunden gutgemacht. Wir und Wopfi haben das Rennen wirklich von der ersten bis zur endlich wieder einmal 45ten Minuten durchgezogen. Zum Schluss war es eben der zweite Platz und eine gute Leistung von uns. Michi wurde ganz guter siebenter und konnte ein paar nützliche Erfahrungen sammeln.

War ein tolles Wochenende mit viel Wetterglück und jetzt freu ich mich total auf Amstetten, wo ich mir einen top-five Platz vorgenommen habe.

27.Juli 2006: 5.STM Lauf in Amstetten

Bericht von Herfried Pucher:

Es ist schon lange her, wo so viele Fahrer vom LAMAC an einem STM Lauf teilgenommen haben, obwohl wir ja dieses Jahr auf unserer Heimstrecke gar keinen bekommen haben, aber gut, das ist eine andere Geschichte!

Kolenik Erich und Schaller Michi waren schon am Freitag angereist, um bereits fleißig zu trainieren. Martin Sternath und meine Wenigkeit kamen am Samstag gegen Mittag an! Natürlich hatten wir das schöne Wetter aus Kärnten mit dabei, sodass wir mit einem Regenfreien Samstag rechneten!

Die Jungs vom Freitag hatten auch einen Tollen Platz reserviert, den Sie mit ihrem Leben verteidigten, das erzählten Sie uns zumindest!?? Auspacken und los gings! Alle waren eifrig am trainieren, und der Fahrerturm war randvoll, hatten nicht weniger als 24 1:8er genannt, schließlich waren noch 21 am Sonntag in der Wertung! Bei Erich und Michi lief alles recht reibungslos! Martin hatte zu Beginn mit Frequenzproblemen und daraus resultierend Störungen zu kämpfen, was sich aber Gott sei Dank bald einstellte! Ich zollte einigen übereifrigen Piloten Tribut, die einfach auf der Geraden nicht vom Gas gehen wollten, als ich liegen blieb --> nach nur 3 Runden 1 Stunde Reparaturzeit, das hatte ich auch noch nie!

Aber: nur nicht die Nerven wegwerfen hieß es! Am späten Nachmittag lief es dann schon recht gut, obwohl meiner Meinung nach die Strecke sehr schwer zu fahren war, weil wenig Grip und hohe Kurbs sowie einer Mut Schikane vor der Geraden! Es viel auf, dass die Serpent Piloten Kandlhart und überraschend Binder Manfred, der den Heimvorteil nicht verkneifen konnte, sehr schnell waren. Natürlich auch die alten bekannten Gremlica, Sutrich und Grandinger waren gut unterwegs! Am Abend konnten wir dann noch unsere Boliden checken, sowie Verschleißteile tauschen. Im Hotel angekommen, hockten wir auch schon in einer Runde zusammen und der Schmäh rannte - angeheizt durch Erich und Michi, die es glänzend verstehen eine tolle Atmosphäre zu verbreiten - war echt lustig!

Sonntag dann einmal kein Regen - den viele vermutet hatten! Wir waren natürlich alle froh darüber und so waren wir voller Zuversicht! Die Vorläufe waren von allen recht gut, wobei ich mich direkt als Vorlauf 4. für das Finale Qualifizieren konnte! Binder Manfred hatte ein wenig mit seiner Gruppe zu kämpfen, und so konnte er auch den Speed nicht halten, womit er sich mit den Halbfinale zufrieden geben musste! Vorne Manuel Gremlica, der einen Klasse Lauf hingelegt hatte, und uns "restlichen drei" um ca 5-6sec distanziert hatte! Zweiter Kandlhart, der für diese Zeit nur einen Vorlauf benötigte, dritter Thomas Sutrich und zu guter Letzt meine Wenigkeit! Fairerweise muss man sagen, dass das Feld sehr gute Leute beinhaltete, und ein TQ nicht einfach war! Deshalb musste auch Grandinger Peter, Binder, Wendy Patrik, Sternath Martin um einige zu nennen in den Halbfinalen eine solide Leistung abliefern, um sich zu qualifizieren! Erich und Schaller Michi waren. Im Halbfinale als erstes dran! Nach einigem Setup Verbesserungen am Mugen von Michi lief das Auto schon sehr gut, und er konnte stellenweise mit den ganz schnellen Piloten gut mithalten! Dennoch reichte es bei seinem zweiten 1:8 Einsatz nicht für den Finaleinzug, was man glaub ich nicht als Niederlage bewerten kann bei diesem Starterfeld! Erich hatte so mit der Strecke noch seine liebe Not, aber gut, just for fun! Martin war dann im zweiten Halben im Einsatz! Er konnte gut mitfahren, ist dann auch dritter geworden, aber leider war sein Lauf nicht schnell genug, und so sind der 3. und 4. aus dem anderen Finale aufgestiegen, mit nur 1!! Runde Rückstand auf den Schnellsten der Vorläufe! Ganze 3sec trennten ihm vom Finale, dessen Platz Wendy Patrik einnahm - leider!

Tja, dann pünktlich zum 10min. TQ Training öffnete Petrus seine Pforten und es schüttete wie aus Kübeln! Sofort wurde eine einstündige Unterbrechung eingeräumt, um erst mal abzuwarten, wie sich die Wetterverhältnisse entwickeln! Leichte Hektik kam auf, versuchte nun jeder sein Fahrzeug wetterfest zu machen! Wir hatten das schon in der Pause erledigt, deshalb konnten wir uns ein wenig zurücklehnen! Dann der Aufruf zur Abstimmung durch Herrn Aigner - wird gefahren oder nicht?????????? Inzwischen hatte der Regen aufgehört und die Jungs vom MAC Amstetten hatten sich richtig angestrengt, um das Wasser von der Stecke zu befördern - und es war sehr viel Wasser!!!! Ich war der Meinung, dass die Strecke auftrocknen würde, und es war auch noch das 1:10 Sport Finale vorher angesetzt - also es sah recht gut aus, eine Entscheidung durch das Finale zu erreichen! Die Clubmanager stimmten aber gegen einen Start, und so wurde die Veranstaltung leider abgebrochen - was ich eigentlich schade fand! Ich wollte fahren, und auch viele andern im 1:8er Finale auch! Aber das ist Demokratie und zu akzeptieren! Es wurde nach den Vorlauf bzw. Halbfinalen gewertet!

Trotzdem, alles in allem ein schönes Rennen mit hochkarätiger Besetzung!

31.Juli 2006: 4.STM Lauf in Mistelbach

Bericht von Hans-Jörg Roschen:

So, es ist soweit. Mein letztes Rennen für heuer steht vor der Tür. Leider konnte ich dieses Jahr nur wenig fahren, da es sich einfach beruflich nicht ausgeht. Deshalb sind wir (ich und mein Dad) bereits am Freitag nach Mistelbach gefahren, um noch etwas üben zu können. Als wir an der Rennstrecke ankamen, war noch überhaupt keiner hier. Also haben wir erst mal die anderen Fahrer gesucht. Am späten Nachmittag wurde ein Mittel aufgespritzt, um in den Kurven für genügend Grip zu sorgen. Es wurde danach sehr spannend zu fahren. Auf dem Mittel war extremer Grip, und gleich daneben war es komplett rutschig. Jeder kleine Fehler war ein garantierter Abflug.

Leider regnete es über Nacht. Am Samstag Vormittag wurde nur gewartet, bis sich die Strecke aufgetrocknet hatte. Um diese Zeit ist mit Herfried ein weiterer LAMAC Fahrer eingetroffen. Am Nachmittag hatte ich große Schwierigkeiten, da das Setup vom Freitag überhaupt nicht mehr funktionierte. Das Auto war plötzlich unfahrbar. Erst gegen Abend hatte ich das Auto wieder halbwegs hinbekommen. Natürlich musste es auch Samstag Abend wieder Regen.

Am Sonntag war wieder überhaupt kein Grip. Ich hatte damit extreme Probleme. Während den Vorläufen habe ich dann doch noch das Auto so halbwegs hinbekommen. Herfried ist damit deutlich besser zurecht gekommen und konnte sich nach den Vorläufen einen TQ sichern. Im Halbfinale hatte ich einen guten Start. Kam dann aber von der Strecke ab und natürlich musste der Motor auch gleich absterben. Somit auf dem letzten Platz und dann sehr vorsichtig nach vorne gekämpft, da ich mir jetzt keine Fehler mehr leisten konnte. Das Auto war jetzt sehr gut zu fahren und machte richtig Spaß. Es fehlte lediglich etwas Grip an der Vorderachse. Also schnell noch leicht das Setup nach dem Halbfinale nachstellen.

Im Finale ist leider alles daneben gegangen. Der Motor hatte plötzlich keine Leistung mehr. Nach mehreren Absterbern und Nachstellungen hat der Motor wieder so halbwegs funktioniert. Mit der Setup-Nachjustierung nach dem Halbfinale wurde das Auto nicht wie erhofft besser, sondern schwerer zu fahren. Da hätte ich besser meine Finger davon gelassen, aber hinterher ist man immer schlauer. Es reichte somit leider nur für den 7ten Platz, aber so ist es halt mal. Herfried hingegen konnte ein beeindruckendes Rennen bestreiten und sogar den Sieg herausfahren. Gratulation für diese tolle Leistung. Manuel Gremlica hatte leider das ganze Wochenende das Pech auf seiner Seite. Er bekam seine Probleme mit der Steuerung einfach nicht in Griff, obwohl er alles ausgetauscht hatte. Somit kam er das ganze Wochenende fast nicht zu fahren und als Krönung blieb das Auto beim Start im Finale von Pole einfach stehen. Tja, was soll man da noch sagen... Jedenfalls war es ein tolles Wochenende mit vielen Höhen und Tiefen und an Spannung kaum zu überbieten.

25.Juni 2006: 3.STM Lauf in Aspern

Bericht von Herfried Pucher:

Endlich war er da! Der erste STM Lauf für mich nach 9 Jahren RC-Abstinenz!

Am Freitag späten Vormittag, waren wir, Daddy, meine Regierung (Freundin) und ich auf den Weg nach Mödling, wo wir zu einer Hochzeit eines ehemaligen Kart Teamfahrers von mir eingeladen waren! Tolle Atmosphäre im Melkerhof, ein ehemaliger Weinkeller in Gumpoldskirchen! Wir haben aber mit Maß und Ziel gefeiert, sodaß wir uns um 2Uhr hingelegt haben, um am Trainingstag richtig fit zu sein! wuahhhh

So wars dann auch! Gottfried kam direkt von Deutschland, und wir waren um ca. 11Uhr am Samstag an der Bahn! Equipment ausladen, aufbauen, Frequenz checken und das erste mal ab auf die Bahn! Die Rennstrecke war auf einer durchgehenden Asphaltdecke aufgemalen, mit grünen (aufgemalenen) zwischenflächen, leichten Kurbs, und aber sehr brutalen Aussenbegrenzungen aus Förderbandgummi und 10x10 Moralen! Die ersten Runden waren o.k, Übersetzung passte auf Anhieb, und bei 80% an Einsatz war die Strecke nicht allzuschwer! Allmählich steigerte ich das Tempo, und da kamen die ersten kleinen Problemchen ans Tageslicht! Extrem schnelle Passagen, sehr eng, so kann man die Charakteristik beschreiben! Jeder Fahrfehler könnte absolut in einen Schrotthaufen enden!! Das war der Bittere Beigeschmack! Vorsicht war alo angesagt! Gremlica und der Rest der Meute wechselten glaub ich mehrmals die ganze Achspartien!

Ich versuchte, so viel als möglich zu fahren, um einen Rythmus zu finden und sicher zu werden! Ich fuhr die Reifen Sätze für die Vorläufe an, probierte Kupplung, Motoren, Karrossen und leichte Setup Änderungen, und war im Großen und Ganzen recht zufrieden! Ich zerstörte nichts, bis auf das ich das Pleuel bei meinem Einsatzmotor wechselte! Dann wurde ein gezeitetes Training durchgeführt und ich fuhr die zweitschnellste Zeit, 2/10 hinter Gremlica, der die Bahn sichtlich gut in Griff hatte! Sah gut aus! Ich wollte dann am Abend noch was am Motor probieren, dabei gingen aber leider der vordere und hintere Riemen kaputt, sodaß ich das Training kurzerhand beenden mußte! Es war schon ca 19Uhr und ich wechselte noch die Riemen! Um 20Uhr30 drehte ich nochmals ein paar Runden um zu sehen, ob alles o.k. war!

Gottfried hatte mit mehr Problemen zu kämpfen! Für ihn war die Strecke einen Tick zu selektiv, und er kam absolut nicht zurecht! Er sagte selbst, daß er einfach mit dem "Schauen" nicht nachkommt, und daher entschied er sich nach einigen heftigen Abflügen mit langen Reperaturen, am Sonntag nicht zu starten! Es war auch die richtige Entscheidung!

Conclusion für Freitag: Gremlica, Pucher, Sutrich, Wendy, Kandlhart und Grandinger waren ziemlich gleich schnell, dann kam Vogl!

Recht müde aber durchaus beruhigt, sanken wir nach einem guten Caphirina in die Federn!

Sonntag dann die Vorläufe, und ich ahnte schon, wo das Problem sein wird! Ich mußte in der zweiten Gruppe starten, und so hatte ich keine schnelllen Leute dabei! Zig Überrundungen, natürlich nicht ohne Kontakt machten ein Top 4 Ergebnis unmöglich! 6er nach den Vorläufen in der gleichen Runde mit 11sec Rückstand auf den TQ waren das Resultat-leider! Denn vom Speed hätte es gereicht!

Halbfinale dann mit 70% Einsatz gewonnen, wobei wir mit einer weichen Kupplung gekämpft haben - aber gut, das war die Pflicht!

Dann das Große Finale! Startplatz 6. Ich hatte einen super Start, überholte in der ersten links Grandinger, Sutrich und Kandlhart und war hinter Gremlica und Wendy Dritter! Uns 3 trennten vielleicht 1,5sec! Ich war sichtlich überrascht, dass ich so gut mithalten konnte, startete ich doch ein wenig konservativ mit größeren Reifen und unterschiedlichen Durchmessern, um im letzten Renndrittel besser Karten zu haben! Wie gesagt als Dritter zum ersten Stopp, erste links Kurve nach der Boxen Gerade und der Motor war aus! Zum Glück nicht weit entfernt! Sprang sofort wieder an, und weiter gings! Hatte dadurch den Dritten an Sutrich verloren und war Vierter! Nächster Stopp mit 1Runde Rückstand auf Gremlica! Wieder das gleiche! Raus aus der Box und der Motor war aus! Hatt mir knapp eine Runde gekostet! Noch immer Vierter, aber ich wurde immer schneller und sicherer, das Auto war perfekt, und ich konnte richtig pushen! Beim 3 Stopp drehten wir oben ein wenig zu, und das war gut, nun lief der Motor wie ein Uhrwerk! Ich war immer noch auf Vier, und mußte einsehen, wenn sich vorne nix tut, wird´s der Vierte werden - mehr war nicht mehr drinnen, bedingt durch die Absterber! Ich war mir sicher, den Speed ohne Fehler halten zu können! Dann der nächste Stopp und nach 20min quitierte völlig überraschend der Motor auf der Start/Ziel gegen Gerade den Dienst! Uns blieb im warsten Sinne des Wortes der Mund offen, hatten wir damit überhaupt nicht gerechnet! Pleuel in der Mitte ab! Das wars! Ganz kanpp an der Sensation vorbei! 8. Platz im Finale!

Gewonnen hat Gremlica for Sutrich und Wendy!

Wir haben ein kräftiges Lebenzeichen abgegeben und gezeigt, das wir wieder voll da sind! Ich möcht gar nicht nachdenken, was hier ohne den Motor aus und eben Pleuelschaden möglich gewesen wäre! Aber wir haben noch drei Chancen, und einmal wird´s passen - da bin ich überzeugt!

Zum Material: Wir waren der einzige Picco im Feld! Dadurch umso bemekenswerter, das wir mit den Novarossi Raketen von Gremlica, Sutrich, Kandlhart, Wendy und Grandinger so mithalten konnten! Wir haben sehr viel mit der Kupplung gearbeitet, und von unten raus waren wir absolut top, richtig schön anzusehen! Es war heiß, und daher war der Vergaser sehr sensibel einzustellen, was man sofort an der Leistungsausbeute ablesen konnte! Bis auf den Motorschaden, sehr zufrieden!

Das Fahrzeug hatte wir auch gut im Griff, sehr ruhig mit einer "leichten" Vorderachse, aber dass war gut so! Übrigens war unser Setup bei Gremlica heiß begehrt! ;-))

Bei den 1/10 war Katzi nicht gerade vom Glück verfolgt! Hatte 3 Tage mit Zweigang Problemen zu kämpfen, was mir eigentlich ein Rätsel war! Dadurch vernichtete er zwei Motoren, was seine Stimmung auf den Tiefpunkt sinken ließ! Auch verständlich! Im Finale dann ausgeschieden!

Gewonnen hat Kandlhart knapp for Högl!

04.Juni 2006: 2.STM Lauf in Salzburg

Bericht von Hans-Jörg Roschen:

Auch für dieses Rennen haben wir beschlossen, bereits am Freitag nach der Arbeit hinzufahren um die ersten Vorbereitungen treffen zu können. Leider hat es bei unserer Ankunft bereits geregnet. Also wurde nochmals der Wagen gechecked und auf ein besseres Wetter für Samstag gehofft. Am Samstag war die Strecke noch zu Beginn etwas feucht, aber es konnte bereits zu trainieren begonnen werden. Der Wagen ist gleich von Beginn an sehr gut gelegen und fühlte sich sehr gut an. Am Nachmittag war schon einiges an Grip vorhanden und somit sollte ein paar schnelleren Runden nichts mehr im Wege stehen. Jedenfalls habe ich mir das gedacht. Das Auto wurde jedoch immer schwerer zu fahren und fing in den Kurven an, sich ruckartig einzudrehen. Je länger ich probierte, desto schlimmer wurde es. Es folgten ein paar Abflüge, bis ich aufgab und mir das Fahrzeug einmal genauer ansah. Es stellte sich heraus, dass die hintere rechte Radachse total kaputt war. Leider hatte auch Michael an diesem Tag mit seinem 710er große Probleme. Auch sein Auto war einfach nicht fahrbar. Somit haben wir beide Autos bis in die Abendstunden repariert, damit der Sonntag besser verläuft.

Als wir am Sonntag auf die Strecke gekommen sind, hat es bereits voll geregnet. Es erfolgte eine Abstimmung, ob es überhaupt sinnvoll ist, an diesem Tag zu starten bzw. ein Regenrennen zu fahren. Es wurde dafür gestimmt, da die meisten nicht umsonst so weit gefahren sein wollten. Also Regensetup einstellen, alten Motor rein, Elektronik verpacken und auf den ersten Vorlauf warten. Tja, da sind wir keine 5 Meter weit bekommen und die Elektronik hat den Fail Save ausgelöst. Auto zurück, Akku besser abdichten und auf den zweiten Vorlauf warten. Die ersten Runden sind sehr gut verlaufen, aber die Elektronik ist wieder in den Fail Save gegangen. Wir haben noch versucht, ein paar Teile auszuwechseln, jedoch ohne Erfolg. Da war unsere Euphorie hinüber und wir haben beschlossen, das ganze abzubrechen um in Ruhe zu Hause alles kontrollieren. Somit haben wir es uns abschließend bei der Kantine gemütlich gemacht und sind nach den Vorläufen ins sonnige Kärnten gedüst. Jetzt sind wir am tüfteln, was wir alles falsch gemacht haben. Bei Regen haben wir noch so gut wie keine Erfahrung und haben wie es sich herausstellte noch sehr viel zu lernen.

30.April 2006: 1.STM Lauf in Sollenau

Bericht von Hans-Jörg Roschen:

Angekommen bin ich mit meinem Paps Freitags am späten Nachmittag. Da es laut Wetterbericht nicht so gut für das Wochenende ausgeschaut hat, haben wir jede freie Minute zum Fahren und Setup-Einstellen verwendet. Es hat zwischenzeitlich immer wieder leicht geregnet, wodurch das Fahren ziemlich tricki wurde. Die meisten Probleme konnten aber bis zum Abend beseitigt werden und somit waren wir für den Samstag sehr zuversichtlich.

Der Samstag war leider kalt und komplett verregnet und so beschlossen wir, das Auto etwas zu schonen und lediglich zu verbessern bzw. reparieren.

Am Sonntag regnete es noch immer und leider war es noch kälter als am Vortag. Somit wollte verständlicherweise fast keiner von den Fahrern starten (Ich auch nicht...). Es erfolgte eine Abstimmung und anschließend wurde das Rennen auf den Ersatztermin verschoben, welcher zum Glück auch wieder in Sollenau ausgetragen wird. Wirklich schade, dass es das ganze Wochenende durch geregnet hat, aber da kann man leider nichts machen.

Bilder STM Läufe 2006 

5.STM Lauf 2006
4 Bilder
5.STM Lauf 2006
 
3.STM Lauf 2006
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3.STM Lauf 2006
 
4.STM Lauf 2006
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4.STM Lauf 2006
 
2.STM Lauf 2006
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2.STM Lauf 2006
 
1.STM Lauf 2006
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1.STM Lauf 2006
 

Bilder Clubläufe 2006 

3.Clublauf 2006
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3.Clublauf 2006
 
2.Clublauf 2006
8 Bilder
2.Clublauf 2006
 

Rennen 2005

3.STM Lauf 2005
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3.STM Lauf 2005
 

Rennen 2004

05.September 2004: 5.STM Lauf in St.Paul

Bericht von Hans-Jörg Roschen:

Man kann wirklich behaupten, dass dieser STM-Lauf zu den spannendsten in diesem Jahr gezählt hat. Ich hab auch viel positives Feedback über unsere Strecke bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Vielen Fahrern hat es gefallen, dass am Samstag bis am Abend trainiert werden konnte. Normalerweise darf man das ja nicht, aber an diesem Wochenende ist uns der Regen zugute gekommen. Meiner Meinung nach sollte dies generell bei den STM-Läufen zugelassen werden. Sonst hat man immer das Problem, dass man am Samstag sehr wenig trainieren kann und dadurch schon am Freitag zur Strecke kommen muss. Das wäre eine tolle Zeitersparnis!

Ich habe bereits am Freitag Vormittag unsere Strecke aufgesucht. Hatte am Vortag noch einen Motor mit einer neuen Laufgarnitur versehen, die jetzt eingefahren werden musste. Bald sind auch weitere Fahrer eingetroffen. Zu allererst Wolfgang Schertler, der mit Familie und Mechaniker aus Mistelbach angereist war. Das Einfahren des Motors ist zum Glück reibungslos verlaufen und am Ende des Tages ist er schon so halbwegs gegangen. Am Samstag baute ich noch eine andere Kupplungsfeder rein, um zu schauen, ob auch von unten weg genug Leistung vorhanden ist. Leider hat es am Vormittag immer wieder geregnet. Diese Zeit nutzte ich für die notwendigen Wartungsarbeiten. Am Nachmittag war die Strecke bereits trocken. Also los! Jetzt ist es richtig rund gegangen. Jeder wollte sein neues oder modifiziertes Setup ausprobieren und die Strecke besser kennen lernen. So ist bis zum Abend weiter gegangen, bis man schon fast vom Fahrerturm gefallen ist. Am Sonntag fing alles bereits um 8Uhr mit den ersten Vorläufen an. Bei den Vorläufen ist alles gut gegangen und hat sehr viel Spaß gemacht. Der Grip auf der Fahrbahn war einfach ein Wahnsinn. Im Finale hatte ich leider innerhalb der ersten paar Minuten meinen hinteren Achsschenkel zerstört. Dadurch war das Auto fast unfahrbar. Ich gab aber trotzdem nicht auf und konnte letztendlich noch den 8.Platz und damit den 5. insgesamt für mich entscheiden.

Das Finale 1:8 konnte letztendlich Manuel Gremlica für sich entscheiden. Durch diesen Sieg konnte er sich in Folge den österreichischen Staatsmeister Titel für sich entscheiden. Dieser wurde zwischen Thomas Sutrich und ihm wie schon im Jahr davor ausgetragen. Sutrich hatte leider größere Probleme während des Rennens bekommen. Schade, sonst wäre es noch richtig spannend geworden. Voriges Jahr hieß der österreichischen Staatsmeister allerdings Thomas Sutrich. Unser Clubmitglied Martin Weber konnte den hervorragenden 3.Platz für sich entscheiden. Herzliche Gratulation!

Huber Manuel und Pinisch haben in der Klasse 1:10 Scale ein spannendes und beeindruckendes Rennen bis zuletzt vorgeführt. Da ist es wirklich um jeden Meter gegangen! Von diesen beiden kann man noch viel lernen. Allein schon vom zuschauen.

18.Juli 2004: 2.Freundschaftsrennen in Kirchberg

Bericht von Hans-Jörg Roschen:

Ich hab mich dafür eher kurzzeitig entschieden. Sollte ich nach all den Rennen heuer mal wieder zu Hause trainieren oder gleich nach Kirchberg zum Freundschaftsrennen fahren. Wie ja jeder weiß, ist ein Rennen das beste Training, also los! Mein Auto war leider in einem miserablen Zustand, da ich keine Zeit hatte, es vom vorigen STM Lauf in Salzburg herzurichten. Als ich am Samstag Nachmittag ankam, herrschte schon ein reger Betrieb auf der Strecke. So, erst mal schnell das Setup einstellen und los gehts. Das Setup, welches ich vom heurigen STM Lauf hier benutzt habe, hat relativ gut funktioniert. Lediglich die Übersetzung musste noch ein bisschen verfeinert werden. Bis zum Abend hin war ich recht zufrieden und zuversichtlich für den nächsten Tag. Sonntag sind wir so gegen halb 10 angekommen und drehten schnell noch ein paar Runden. Leider war es an diesem Tag extrem heiß, wodurch ich schon ein bisschen Angst um meinen Motor bekam. Also im Zweifelsfall lieber ein bisschen fetter drehen. Im Rennen wurde 2 Mal 20 Minuten gefahren und anschließend beide Ergebnisse zusammengezählt. Es war wirklich spannend, da wir sehr knapp beieinander gelegen sind. Es ist sich trotz einiger Fahrfehler meinerseits im zweiten Lauf gerade noch ein zweiter Platz gesamt ausgegangen. Ich kann nur sagen, es war ein tolles Freundschaftsrennen und kann es jedem weiterempfehlen.

2.Freundschaftsrennen 2004
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2.Freundschaftsrennen 2004
 

11.Juli 2004: 4.STM Lauf in Salzburg

Bericht von Hans-Jörg Roschen:

In Salzburg war es schön und lustig wie immer. Leider hatten wir wieder einmal Probleme mit dem Wetter (-wen wundert das heuer?). Der ganze Samstag bis auf den späten Nachmittag und der Sonntag Vormittag waren komplett verregnet. Der neue Asphalt war echt gut und hatte einen SUPER Grip. Selbst nach dem Regen konnte gleich wieder schnell gefahren werden. Wegen der schlechten Witterung nahmen nur acht 1:8 Starter teil (Genannt waren weit mehr). Deshalb wurde wie in Mistelbach das Halbfinale gestrichen. Kurz vor dem Finale kam auf einmal die Sonne heraus, also doch noch schnell den hinteren Stabi wieder einhängen. Während dem Rennen trocknete die Strecke wieder, allerdings nicht auf allen Stellen. Das machte das Fahren ziemlich mühsam, da man gewisse Teile mit Vollgas und andere nur sehr langsam fahren konnte. Ich bin deshalb eher vorsichtig gefahren, was sich als recht gut herausgestellt hatte. Somit machte ich wenig Fehler, von denen man gleich von der Fahrbahn flog und jede Menge Zeit verlor. Man hatte nämlich aufgrund der noch feuchten Wiese und dem nun höher gelegenen Asphalt keine Chance, das Auto ohne Streckenposten wieder auf die Strecke zu bringen. Beenden konnte ich das Rennen gleich wie in Mistelbach mit einem guten 4. Platz.

27.Juni 2004: 3.STM Lauf in Mistelbach

Bericht von Hans-Jörg Roschen:

Heuer wurde das erste Mal ein STM Lauf in Mistelbach abgehalten. Unten auf dem Foto kann man sich ein Bild über die Rennstrecke machen. Es gibt hier auch ein tolles Fahrerlager (grünes Zelt). Schade, dass man dadurch vom Rennbetrieb vorne draussen nicht viel mitbekommt, aber immerhin kommt auch kein Wind rein. Die Strecke ist auf einem riesigen Zuckerrübenplatz, wodurch auch der Kurs extrem lang ausgefallen ist. Hier zu fahren war eine echte Herausforderung! Die lange Gerade ist zum Unterschied zu den meisten vor dem Fahrerturm, was mir gut gefallen hat. Auch wurde hier mit und nicht gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Leider waren hier nur sehr wenig Fahrer anwesend, wodurch das Halbfinale 1:8 ausfiel. Auch von den 1:10 Startern war die Teilnehmerzahl gering. Organisiert und vorbereitet war alles perfekt. Es konnte wirklich keiner meckern. Hoffentlich findet hier wieder mal ein STM Lauf statt.

16.Mai 2004: 2.STM Lauf in Sollenau

Bericht von Hans-Jörg Roschen:

Sollenau ist wirklich eine Riesenstrecke. Ich war zu Beginn fasziniert und schockiert zugleich. Leider sind wir erst am Samstag zu Mittag angekommen, was sich als keine gute Idee herausstellte. Ich hatte jetzt nur noch sehr wenig Zeit, um mich an diese Strecke zu gewöhnen und ein passendes Setup zu finden. Vor allem mit der schnellen Kurve hatte ich bis zuletzt Probleme, da ich noch nie eine so lang gezogene Kurve gefahren bin. Im Halbfinale bin ich dann so halbwegs durchgekommen und konnte mich gerade noch für das Finale qualifizieren. Das Finale musste ich leider noch vor dem Start abbrechen, da ich auf einmal Störungen bekam. Ich hab gehört, dass dies auf dieser Strecke normal sein sollte. Diesem Problem müsste man mehr Augenmerk schenken. Im Finale fuhr Thomas Sutrich ein super Rennen, was er schließlich auch für sich entscheiden konnte.

02.Mai 2004: 1.STM Lauf in Kirchberg

Bericht von Hans-Jörg Roschen:

Hier sind die meisten RC-Cars vor dem Rennen aufgestellt. Wie man sehen kann ist die Stimmung echt gut. Auch das Rennen ist super verlaufen. Das Halbfinale konnte ich mit einem guten 2. Platz beenden. Im Finale hat uns das Wetter teilweise einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es hat zwischendurch geregnet und am Ende hat es auch noch gehagelt. Leider wurde die Strecke teilweise beschädigt. Gott sei Dank sind die PKWs der Fahrer verschont geblieben. Aber ich konnte das Finale trotz einiger Probleme mit dem 7. Platz beenden. Das war meine bisher beste Platzierung und ich war richtig stolz darauf.

4.STM Lauf 2004
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5.STM Lauf 2004
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3.STM Lauf 2004
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2.STM Lauf 2004
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1.STM Lauf 2004
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